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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen
Chefarzt Prof. Dr. Dr. med Heinz-Gerhard Bull
Dysgnathie-Chirurgie

- Dysgnathie-Chirurgie (vorher - nachher)
Die Dysgnathie-Chirurgie beinhaltet eine kombinierte kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung bei knöchernen Fehlstellungen des Ober- oder Unterkiefers oder beider Kiefer, wobei die Klinik für MKG-Chirurgie / Plastische Operationen auf diesem Gebiet bundesweit eine führende Position einnimmt.
Die operative Korrektur ist in eine kieferorthopädische Vor- und Nachbehandlung integriert, die von vielen Kieferorthopäden in ganz Deutschland durchgeführt wird.
Nach Abschluß der kieferorthopädischen Vorbehandlung wird die Umstellungsoperation des Ober- und Unterkiefers vollständig von der Mundhöhle durchgeführt, so dass keine Narben äußerlich im Gesicht sichtbar sind.
Nach Stabilisierung der Kiefer mit kleinen Titanmetallplättchen und Schrauben erfolgt die Nahrungsaufnahme vom ersten Tag über den Mund, wobei die Mundöffnung vom ersten Tag nach der Operation freigegeben wird. Da es sich um planbare Operationen handelt, wird der Minimierung des Operationsrisikos besondere Bedeutung beigemessen. Dieses beinhaltet eine äußerst differenzierte Analyse der Blutgerinnung, um versteckte Bluterkrankungen vorher aufzuspüren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im Krankenhaus in ein Eigenblutspendeprogramm aufgenommen zu werden. So kann das Risiko für eine notwendige Fremdbluttransfusion fast vollständig ausgeschlossen werden.
Da durch die Umstellungsoperation nicht nur die Kaufunktion zwischen Ober- und Unterkiefer korrigiert wird, sondern sich auch positive ästhetische Veränderungen des Gesichtes ergeben, wird vor jeder Operation das zu erwartende Ergebnis mit Hilfe eines Video-Imaging-Systems simuliert und mit dem Patienten besprochen. So können postoperative Probleme schon im Vorfeld vermieden werden.