Infos & Service

Welche Krankheitsbilder werden behandelt?

Unsere Krankenhäuser bieten Diagnostik und Therapie für die verschiedensten Krankheiten an.

Implantate

Die Implantation von Hodenprothesen sowie Implantate zur Beseitigung einer ständigen Harninkontinenz oder medikamentös nicht therapierbare Erektionsschwäche sind Routineeingriffe unserer Abteilung. Nach vorherigen genauen Untersuchungen kann die Anlage einer hydraulisch flexiblen Penisprothese oder eines künstlichen Schließmuskelsystems erfolgen. Das künstliche Schließmuskelsystem kommt bei postoperativer oder traumatischer Blasen- Schließmuskelverletzung mit ständigem Urinverlust bei Frauen und Männern zur Anwendung. Mit Hilfe einer flüssigkeitsgefüllten Manschette, die die Harnröhre zirkulär umgibt, wird die Kontinenz wiederhergestellt.

Durch einen Pumpmechanismus kann der Harnverschluss geöffnet werden, bis sich die Manschette durch den Flüssigkeitsrückfluss aus dem Reservoir-Ballon wieder spontan verschließt. Die Implantation einer hydraulisch flexiblen Penisprothese erfolgt bei medikamentös nicht mehr therapierbarer Erektionsstörung und Impotenz. Das künstliche Schwellkörper-Paar wird in die natürlichen Schwellkörper eingelegt. Über eine im Hodensack eingebaute Pumpe kann die Erektion ausgelöst und beendet werden.

Sollte im Rahmen einer Chemotherapie wegen eines bösartigen Tumors die Implantation eines sogenannten venösen Port-Systems erforderlich sein, so führen wir diese Operation ambulant selbst durch. Dieses System verhindert, dass jedes Mal eine Arm- oder Halsvene neu punktiert werden muss und bietet somit erheblichen Komfort und Lebensqualität für unsere Patienten.