Seitenmenü des aktuellen Bereiches
Startseite «
- 1:Allgem.- und Unfallchirurgie.
- 2:Orthopädische Chirurgie.
- 3:Anästhesie und Intensivmedizin.
- 4:Gynäkologie und Geburtshilfe.
- 5:Innere Medizin.
- 6:Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen.
- 7:Pflegedienste.
- 8:Sportmedizin.
- 9:Urologie
- 9.1:Onkologie.
- 9.2:Brachytherapie.
- 9.3:Steintherapie / Nieren- und Harnleitersteine.
- 9.4:Implantate.
- 9.5:Gutartige Prostatavergrößerung.
- 9.6:Kontinenzzentrum.
- 9.7:Neues Multifunktions- Röntgengerät.
- 9.8:Sprechzeiten, Terminvereinbarung und Kontaktaufnahme.
- 10:Zentrum für Gesundheit.
- 11:Links.
Permanentes Servicemenü
Infos & Service
Welche Krankheitsbilder werden behandelt?
Unsere Krankenhäuser bieten Diagnostik und Therapie für die verschiedensten Krankheiten an.
- Sie befinden sich hier:
- »1:Fachabteilungen.
- »2:Urologie.
- »3:Gutartige Prostatavergrößerung.
Gutartige Prostatavergrösserung
Die gutartige Vergrösserung der Prostata (BPH = benigne Prostatahyperplasie) stellt eine häufige Erkrankung des Mannes dar. In der 5. Lebensdekade ist bei 50% der Männer eine solche Vergrößerung nachzuweisen. 10-20% aller Männer benötigen im Verlauf ihres Lebens eine Behandlung bezüglich der BPH.
Wie entsteht eine BPH?
Die genauen Ursachen für das altersabhängige Wachstum der Prostata sind noch immer nicht geklärt. Hormonschwankungen, Lebensalter, Rasse (z. B. Afor- Amerikaner) und genetische Veranlagung sind Faktoren bei der Entstehung der BPH. Von der Wucherung ist vor allem die Zone um die Harnröhre betroffen, das „Fruchtfleisch“ der Prostata. Durch den daraus entstehenden Druck auf die Harnröhre entwickeln sich die typischen Symptome.
Symptome der BPH
Die Symtome sind vielfältig und können unterteilt werden in:
- Miktionsbeschwerden (Probleme beim Wasserlassen)
Harnstrahlabschwächung, Verlängerung der Miktionszeit, Startverzögerung, Restharngefühl und Harnverhalt - irritative Symptome (Speicherstörungen)
häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, imperativer Drang und Dranginkontinenz
Langfristig führt die BPH zu Restharnbildung, wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Blasensteinbildung, Harnverhaltung und einer Überlaufblase mit oder ohne Nierenstau.
Diagnostik der BPH
Neben der Tastuntersuchung durch den Urologen sind die Bestimmung des PSA- Wertes im Blut (prostataspezifisches Antigen) und eine Ultraschalluntersuchung der Prostata wichtige Bestandteile der Diagnostik. Mit den o. g. Verfahren kann unter anderem die Größe der Prostata bestimmt werden, woraus sich eine mögliche Therapieoption ergibt. Auch kann durch diese Untersuchungen beim Urologen (Vorsorge) ein möglicher Prostatakrebs früh erkannt werden und mittels Gewebeprobe aus der Prostata diagnostiziert werden. Messung des Harnstrahls, Urinuntersuchungen und Fragebögen zur Ausmaß der Beschwerden vervollständigen die Diagnostik.
Therapie der BPH
In den Frühstadien der Erkrankung kann eine medikamentöse Therapie oft Linderung verschaffen. Ist die Erkrankung mit Medikamenten nicht mehr zu beeinflussen erfolgt die operative Therapie. Hierzu stehen uns modernste Therapieoptionen zu Verfügung:
TUR-Prostata - Ausschälung der Prostata durch die Harnröhre
Dieses Verfahren stellt nach wie vor den „Goldstandard“ bei der operativen Therapie der BPH dar. Dabei wird das überschüssige Prostatagewebe im Rahmen einer Blasenspiegelung mittels einer elektrischen Schlinge "ausgehobelt".

- Thuliumlaser
Laservaporesektion der Prostata - Thuliumlaser
Ein neueres Verfahren zur Reduktion des überschüssigen Prostatagewebes stellt die Behandlung mit dem Laser dar. Dieses Verfahren ist für den Patienten besonders schonend, da Blutverlußte minimiert werden. Es ist insbesondere geeignet für Patienten mit einer Blut verdünnenden Dauermedikation (z.B. Marcumarpatienten). Ein weiterer Vorteil des Thuliumlasers gegenüber herkömmlichen Laserverfahren ist die Möglichkeit Gewebe für eine feingewebliche Untersuchung zu gewinnen. Wir sind eine der wenigen Kliniken in Deutschland die dieses Verfahren anbieten können.
TVP - Operation der BPH mittels Unterbauchschnitt
Bei einer massiven Vergrößerung der Prostata wird die Wucherung der Drüse mittels Unterbauchschnitt beseitigt. Dies ist dank der modernen endoskopischen Verfahren nur noch selten erforderlich, ist bei extremer Vergrößerung der Prostata aber die optimale Therapie. Alle diese operativen Verfahren werden in Narkose (Voll- oder Teilnarkose) durchgeführt. Da die Kapsel der Prostata bei der Operation nicht entfernt wird sind auch nach der Operation regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen beim Urologen ratsam.
