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Infos & Service
Welche Krankheitsbilder werden behandelt?
Unsere Krankenhäuser bieten Diagnostik und Therapie für die verschiedensten Krankheiten an.
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Gynäkologie
Die operative Behandlung der Krebserkrankungen des Fachgebietes
Neben einer großen Anzahl von Brustkrebsneuerkrankungen werden auch die Genital-Carcinome der Frau in der gynäkologischen Abteilung behandelt. Die operative Therapie orientiert sich an den aktuellsten Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften (z. B. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe). Eine enge interdisziplinäre Kooperation ermöglicht bei gegebener Indikation eine unmittelbare strahlen- oder chemotherapeutische Weiterbehandlung. Die Tumornachsorge erfolgt in Kooperation mit den niedergelassenen Frauenärzten des Einzugsgebietes.
Die Diagnostik und Therapie des unwillkürlichen Harnverlustes der Frau (Harninkontinenz)
Die urogynäkologische Sprechstunde der Frauenklinik bildet die erste Anlaufstelle für Frauen mit dem Problem eines unwillkürlichen Harnverlustes. Im Rahmen ambulanter Spezialuntersuchungen werden Art und Schweregrad der Inkontinenz ermittelt und ein individueller Therapieplan aufgestellt. Ist eine operative Behandlung angezeigt, so kann diese kurzfristig in der gynäkologischen Abteilung durchgeführt werden.
Neben den klassischen meist durch einen Bauchschnitt vorzunehmenden Operationen wird immer häufiger das minimal-invasive sogenannte TVT-Schlingen-Verfahren angewendet. Dieser in einer Kurznarkose oder örtlichen Betäubung durchführbare Eingriff kann auch den häufig betroffenen älteren Patientinnen zugemutet werden und weist eine hohe Erfolgsrate auf.
Die Frauenklinik am St. Josefshospital Uerdingen war die erste Klinik in der Region, die diese heute bereits etablierte Operationsmethode durchgeführt hat und verfügt insofern über einen großen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet. Neben der operativen Behandlung der Harninkontinenz werden die Senkungserscheinungen des Genitale bei Beckenbodenschwäche überwiegend im Rahmen vaginaler Operationsverfahren behandelt.
Neue Methode TVM
Wiederum als erste Frauenklinik in der Region führen wir seit September 2005 die operative Korrektur des Beckenbodens bei Senkungserkrankungen mit und ohne unwillkürlichen Harnabgang fast ausschließlich mit einer neuen Methode durch (Gynecare Prolift TVM).
Dabei wird das "Transvaginale Netz" (TVM) aus Polypropylen an Stelle des erschlafften Gewebes durch die Scheide in den Beckenboden verbracht und dort ausgespannt, so dass die abgesackte Blase, gegebenenfalls Gebärmutter, wieder an ihrem alten Platz gehalten wird.
Die Methode kann sowohl für eine Senkung der vorderen oder hinteren Scheide angewandt werden, aber auch in Kombination. Das Netz wird vom Körper nicht aufgelöst und Abstoßungsreaktionen wurden in 30jähriger Verwendung des Materials in anderen Körperregionen in keinem Fall bekannt.
Die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus ist mit ca. sechs postoperativen Tagen deutlich kürzer als bei den alten Methoden. Eine Hotline bei Rückfragen wurden eingerichtet: Telefon 02151 452 243.
Minimal-invasive und organerhaltende Operationen ("Schlüsselloch-Chirurgie")
In vielen Fällen kann eine Operation durch eine Bauchspiegelung oder Gebärmutterspiegelung vorgenommen werden. Oft ist ein organerhaltendes Vorgehen möglich (z. B. Myome, Eierstockcysten, etc.). Der Verzicht auf einen Bauchschnitt fördert die Erholung der Patientin und führt zu einer deutlichen Verkürzung des stationären Aufenthaltes.
Viele der kleineren gynäkologischen Operationen können ambulant durchgeführt werden. Eine Übernachtung im Krankenhaus ist hierbei überflüssig, die Patientin verlässt einige Stunden nach der Operation die Klinik, sofern eine häusliche Betreuung gewährleistet ist. Als wesentlicher Unterschied zu einer Operationspraxis ist das hohe Notfallpotential des Krankenhauses bis hin zur Intensivstation sowie der jederzeit mögliche Übergang von der ambulanten zur stationären Betreuung zu nennen. Zur Information und Terminvergabe stehen Sekretariat und Ambulanz der Frauenklinik zur Verfügung.
Plastische, ästhetische und rekonstruktive Brust- und Bauchdeckenchirurgie
Alle gängigen Operationen der ästhetischen und rekonstruktiven Brustchirurgie (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Rekonstruktion nach Brustamputation) und Bauchdeckenchirurgie (Bauchdeckenplastik, Fettschürzenoperation) werden vorgehalten. Neben einer ausführlichen Aufklärung und Information der Patientinnen wird viel Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung (z. B. Eigenblutspende) und Nachsorge gelegt mit dem Ziel, ein optimales operatives Resultat zu erreichen.