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Dienstag, 07.10.2008

Gregor Kathstede enthüllt bei Einweihung:

Auch er ist ein Kind des St. Josefshospitals

Freuen sich, dass der Bau des neu gestalteten Südflügels des St. Josefshospital nun fertig gestellt ist (v.l.). Werner Messink, Pflegedirektor, Schwester Diethilde Bövingloh, Vorstand der St. Franziskus Stiftung, Reinhold Rosing, Geschäftsführer, Norbert Mellis, Geschäftsführer und Gregor Kathstede, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld.

Krefeld-Uerdingen. Eine kleine Überraschung hatte Gregor Kathstede, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, in seine  Rede anlässlich der feierlichen Einweihung des neu gestalteten Südflügels des St. Josefshospitals gepackt: „Auch ich bin hier im St. Josefshospital geboren worden.“ Damit schlug er gekonnt den Bogen zu den neuen Räumlichkeiten, denn auch die Neugeborenen-Station wurde im Zuge der Bauarbeiten umgestaltet. Er dankte Norbert Mellis, dem Geschäftsführer des Krankenhauses für seinen Mut und seine Vision, ein solches Projekt durchzuführen. „Nur wer sich immer weiterentwickelt, hat eine Zukunft.“ Der Ausbau des St. Josefshospitals komme nicht nur den Bürgern von Uerdingen, sondern von ganz Krefeld und Umgebung zugute.

Norbert Mellis zitierte ein chinesisches Sprichwort, dass „Bauen eine Lust ist, die nur etwas Geld kostet“ und betonte, dass er das mit der Lust zeitweise, dafür das mit dem Geld ständig nachfühlen könne. Zuvor hatte er darauf hingewiesen, dass rund 2.000 Kubikmeter umbauten Raum mit der Neugestaltung hinzugekommen seien. Er schilderte, wie Architekt Hans-Georg Führes mit einer ungewöhnlichen Lösung diesen Platz zusätzlich geschaffen habe, anstelle vorhandenen Raum „einfach nur umzubauen.“

Eine Idee, die auch Schwester Diethilde Bövingloh vom Vorstand der St. Franziskus Stiftung Münster hellauf begeisterte. „Danke, das ist eine so gute Idee, dass wir sie sicher noch in unseren anderen Häusern aufgreifen werden“, lobte sie den leitenden Architekten. Schwester Diethilde machte deutlich, dass das St. Josefshospital seinem Ruf als „familienfreundliches Krankenhaus“ alle Ehre mache. Sie dankte, ebenso wie Norbert Mellis, aber auch den Mitarbeitern und Patienten für ihre Geduld während dieser 28 Monate und resümierte „Nun ist es aber überstanden.“

Ab Mittag hatten die Bürger Gelegenheit, sich bei einem Tag der offenen Tür die neuen Räumlichkeiten in Ruhe anzusehen und die vielen Angebote, die das St. Josefshospital bot, wahrzunehmen. Beides wurde von vielen Besuchern ausgiebig genutzt.