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Sonntag, 02.01.2005

St. Josefshospital Uerdingen seit Januar 2005 in der St. FRANZISKUS-Stiftung Münster

Die katholische Pfarrgemeinde St. Peter Uerdingen als bisherige Trägerin des St. Josefshospitals Uerdingen und die St. FRANZISKUS-Stiftung Münster haben sich einvernehmlich darüber verständigt, das St. Josefshospital Uerdingen zum 1. Januar 2005 in die St. FRANZISKUS-Stiftung Münster zu integrieren. Formell ist dies dadurch geschehen, dass das St. Josefshospital in die St. Elisabeth-Hospitalgesellschaften Niederrhein GmbH mit Sitz in Krefeld aufgenommen wird.

Die katholische Pfarrgemeinde St. Peter Uerdingen als bisherige Trägerin des St. Josefshospitals Uerdingen und die St. FRANZISKUS-Stiftung Münster haben sich einvernehmlich darüber verständigt, das St. Josefshospital Uerdingen zum 1. Januar 2005 in die St. FRANZISKUS-Stiftung Münster zu integrieren. Formell ist dies dadurch geschehen, dass das St. Josefshospital in die St. Elisabeth-Hospitalgesellschaften Niederrhein GmbH mit Sitz in Krefeld aufgenommen wird. Alleingesellschafterin der St. Elisabeth-Hospitalgesellschaften ist die St. FRANZISKUS-Stiftung Münster.

In den St. Elisabeth-Hospitalgesellschaften wird eine enge Kooperation des St. Josefshospitals mit dem Rheinischen Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank und dem St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort angestrebt. Durch die gemeinsame Trägerschaft und die ergänzende Fachabteilungsstruktur können die Häuser ihr Leistungsangebot beibehalten bzw. zukunftsorientiert ausbauen. Die Standorte der drei Hospitäler bleiben erhalten.

„Die zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen insbesondere für kleinere Krankenhäuser können nur bewältigt werden, wenn man die Möglichkeiten großer Verbünde nutzt,“ so Dr. Rudolf Kösters, Vorstandsvorsitzender der St. FRANZISKUS-Stiftung Münster.

Stärkung des Standortes

Das St. Josefshospital Uerdingen ist ein Hospital der Grund- und Regelversorgung und verfügt über die Fachabteilungen Allgemeine- und Unfallchirurgie, Anästhesie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Urologie. Außerdem ist am Haus ein Zentrum für Gesundheit etabliert, das vielfältige Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung vorhält und von der Uerdinger Bevölkerung sehr intensiv genutzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt des Hospitals liegt im Bereich der Sportmedizin. Mit der Einrichtung einer sportmedizinischen Untersuchungsstelle am St. Josefshospital Uerdingen ist die Idee verknüpft, Sportlerinnen und Sportlern präventive sportmedizinische Tauglichkeitsuntersuchungen, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung anzubieten. „Mit unserer Abteilungsstruktur und den weiteren Dienstleistungsangeboten sind wir gut aufgestellt. Wir sind zuversichtlich, dass die enge Zusammenarbeit mit der rheumatologischen Fachklinik in Meerbusch auch für die uns anvertrauten Patienten einen weiteren Schritt nach vorne bedeutet,“ so Geschäftsführer Mellis. So können zukünftig Patienten aus Meerbusch-Lank die medizinisch-therapeutischen Angebote in Uerdingen nutzen, während umgekehrt auch die Patienten in Uerdingen von der Spezialkompetenz der Rheumatologen in Meerbusch-Lank profitieren werden.

Synergien im Sekundär- und Tertiärbereich

Die jetzt getroffene Entscheidung, sich unter das Dach einer starken Krankenhausgruppe zu begeben, hat auch zum Ziel, durch gemeinsames Handeln wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Im Zusammenschluss von größeren Einkaufsgemeinschaften, in der gemeinsamen Nutzung von technischem Know-how wie im Facility-Management und in der gemeinsamen Abwicklung logistischer Dienstleistungen wie z.B. im Bereich der Warenwirtschaft (Medikalprodukte, Sterilgüter usw.) können „erhebliche Synergien im so genannten Sekundär- und Tertiärbereich erzielt werden,“ so Geschäftsführer Mellis. „Außerdem wird das St. Josefshospital vom Wissensaustausch innerhalb der Gruppe profitieren. Dies betrifft neben dem kaufmännischen Bereich vor allem die medizinischen Fachgebiete und die Pflege“, so Mellis weiter.

Die Zusammenarbeit aller beteiligten Häuser bei der verbindlichen Festlegung von Strategien und Zielen seien weitere Stärken einer solchen Gruppe und vereinfache die Planungen für die Zukunft. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei besonders wichtig, dass die Unternehmenskulturen im St. Josefshospital und in der Stiftung sowie ihren Einrichtungen weitgehend übereinstimmen.